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Bericht zum 6. Spieltag, 23.01.2005 Bereichsklasse: Forst 1 - Ersingen 1 = 3,5 : 4,5 Das Heimspiel gegen Ersingen wurde wie befürchtet kein Selbstläufer und wir unterlagen nach harten Kampf leider knapp. Was war passiert: An Brett 1 verkalkulierte sich Jürgen bei einem Mattangriff und der Konter war nicht mehr zu parieren. Kurze Zeit später konnten wir an Brett 7 ausgleichen. Mit einem Mehrbauer baute Werner Gutzen seine Stellung kontinuierlich aus und gewann schliesslich verdient. Nachdem dann Wolfram Apel an Brett 5 einen scheinbaren Mattangriff abwehrte und einen Bauern gewann, spielte Wolfram seine ganze Routine aus und holte sich den Punkt. Martin Fohler machte mit seinem Gegner kurzen Prozess und schon wähnten wir uns bei einer 3:1 Führung auf der Siegerstraße. Doch dann kam es knüppeldick: Zuerst verkalkulierte sich Markus bei einer Kombination und musste die Waffen strecken, und alsdann übersah Gerhard ein Turmopfer mit anschliessender Springergabel und schon stand der Mannschaftserfolg mit 3:3 auf der Kippe. An den verbliebenen beiden Brettern waren höchstens remisverdächtige Stellungen auf dem Brett. Enrico hatte es mit einem Springerendspiel zu tun, während Volker Thome es mit einem Endspiel mit zwei gleichfarbigen Läufern zu tun hatte. Das Springerendspiel von Enrico war leider nicht mehr zu halten und so nützte das Remis von Volker auch nichts mehr. Da die mögliche Tabellenführung jetzt sowieso dahin ist können wir die restlichen 3 Verbandsspiele in Karlsruhe, Bretten und Neuenbürg ohne jeden Druck angehen. Kreisklasse A 1 : Forst 2 - Karlsdorf 2 = 7 : 1 Wie erhofft landeten wir bei diesem Lokalderby einen deutlichen Sieg. Daniel Kälblein holte den Punkt kampflos da der Gegner nicht antrat. Jens gewann schon in der Eröffnungsphase eine Figur und schob die Partie routiniert nach Hause. Igor Dick hatte im Endspiel 2 Springer gegen 2 Läufer. Er setzte seine 2 Springer effektiv und gekonnt ein, nahm dem gegnerischen König alle Felder und eroberte schließlich eine Figur, was zum Erfolg führte. In schlechterer Stellung - Werner Stein hatte 2 Bauern weniger - konnte dieser mit 2 Türmen auf der 2. Reihe Dauerschach bieten und so ein Remis erzwingen. Wieder einmal rettete sich Klaus Ritter gerade noch über die Zeitkontrolle nach insgesamt 4 Stunden Spielzeit und erzwang bei Materialnachteil ein Dauerschach. Keine Angst braucht man um Franz Bolz zu haben. Er eroberte in der Eröffnung eine Figur, ließ den gegnerischen König nicht aus der Mitte entwischen und tauschte alles ab. Im Endspiel, mit Läufer mehr, gewann er souverän. Sehr schön spielte auch Klaus Rinck. Im Damenendspiel schob er seinen Mehrbauern gekonnt durch. David Scheja hatte eine komplizierte Stellung, nachdem der Gegner seinen Springer für 2 Bauern opferte, denn dieser bekam dafür zwei gefährliche Freibauern. Letzlich hielt Davids Springer die Freibauern auf, und er konnte seinen Bauern in eine Dame umwandeln, was den Sieg bedeutete. Das deutliche Ergebnis gegen den Tabellenletzten trügt, denn es war ein harter Kampf bis die beiden Mannschaftspunkte errungen waren. Kreisklasse C 1 : Forst 3 - Kraichtal 3 = 4 : 1
Durch diesen Erfolg bleibt die Mannschaft auf Aufstiegskurs. Tim Krebs nutzte die Unerfahrenheit
seines Gegners zu einem einzügigen Matt. Nach einem schwachen Start wickelte Dominik Fauth in ein
ausgeglichenes Turmendspiel ab. Eine Unachtsamkeit seiner Gegnerin nutzte er dann zum Gewinn aus.
Eindeutig herausgespielt war der Sieg von Michael Kröger gegen einen überforderten Nachwuchsspieler.
Den einzigen Punkt mußte heute Günther abgeben, der im Mittelspiel nicht aufpaßte, eine Figur verlor,
und dies im Endspiel nicht zu kompensieren war. Am längsten spielte Gerwin Dickgießer gegen ein
Nachwuchstalent.
Mit viel Geduld und taktischem Geschick gewann er schließlich bei Bauernmehrheit im Endspiel.
Ende gut, alles gut!
Jugendmannschaft U 16 : Forst - Untergrombach = 1 : 3 Wie befürchtet wurden die Gäste unterschätzt und wir heimsten uns eine unnötige Niederlage ein. Begonnen hatte es damit, daß Dominik in eine bekannte Eröffnungsfalle hineintappte und sich davon nicht erholte. Da Philipp an diesem Tage keine Chance hatte lagen wir schnell mit 0 : 2 zurück. Nachdem Florian eine Qualität besser stand schien ein Erfolg möglich. Unkonzentriert vergab er nicht nur diesen Vorteil sondern ließ kurz hintereinander einige Figuren stehen und es war um ihn geschehen. Nur Tim Krebs behielt eine weiße Weste. Dieser hatte einen Läufer erobert und stand dann so gut, daß er diesen sogar wieder zurückgeben konnte, ohne seinen Gewinn zu gefährden. Jetzt sind wir gespannt, wie wir gegen Untergrombach 1 abschneiden werden. Bericht: A. Hügel |